Pressespiegel und Berichte
29.01.2026
Begegnungsort am Waldfriedhof
Bericht der NOZ über persönliche Bedeutung und Nutzung
Am 28.3.2025 wurde der neugeschaffene Begegnungsort am Waldfriedhof in Hagen a.T.W. offiziell eingeweiht und der Öffentlichkeit zur freien Nutzung übergeben (s. unten). Nachdem seit der Einweihung nun fast ein Jahr vergangen ist, interessierte sich die NOZ dafür, wie dieser besondere Ort mittlerweile genutzt wird und von wem. Aus einem Interview mit Angela Karthaus, Klaus Schlautmann-Haunhorst und Helga Zukunft entstand ein Artikel, den Sie hier herunterladen können.
14.01.2026
Weihnachts-Benefiz-Konzert mit stattlichem Ergebnis
Spendenübergabe im Hagener Restaurant FachWerk
Am 1.12.2025 gab der bekannte Hagener Musiker Klaus Gausmann zusammen mit seinen befreundeten Musiker-Kollegen von der Band "Plattmakers" bereits zum achten Mal ein vorweihnachtliches Benefizkonzert für den Hagener Hospizverein (s. unten). Ergänzt um Spenden aus anderen vorweihnachtlichen Konzerten der Plattmakers, wo die Musiker ihre Spendenbox ebenfalls aufgestellt haben, konnte die Band dem Verein jetzt eine stattliche Summe überreichen. Diese Übergabe erfolgte im Restaurant FachWerk, wo auch das Konzert stattgefunden hatte. Ein herzliches Dankeschön dafür an Klaus Gausmann und die Plattmakers sowie an Tanja Volkmann-Niemann vom FachWerk!
Foto v. l. n. r.: Klaus Gausmann (Plattmakers), Tanja Volkmann-Niemann (FachWerk), Beate Haunhorst (Vorstand und Koordinatorin), Ruth Berstermann (Vorstand), Klaus Schlautmann-Haunhorst (Vorstand) und Andreas Wellmann (Plattmakers)
4.12.2025
Spendenübergabe an Hospiz- und Palliativdienste
Stattlicher Spendenerlös aus Verkauf von Gegenständen aus Lärchenholz
Was tun, wenn nach einer Verschönerungsaktion für die heimische Garage etliche Bretter aus naturbelassenem Lärchenholz übrig bleiben? - "Auf keinen Fall wegwerfen oder gar verbrennen, sondern etwas Sinnvolles daraus machen," dachte sich Peter Glasmeyer aus Hagen a.T.W. und legte los. So entstanden unter den Händen des passionierten Bastlers verschiedenste Arten von Dekoartikeln, Futterhäuschen, Nistkästen und sogar einige originelle Strandkörbe! Diese Gegenstände boten Birgit und Peter Glasmeyer auf dem Hagener Nussknackermarkt zum Verkauf an und erzielten damit einen stattlichen vierstelligen Erlös. Den gesamten Betrag spendeten sie anteilig an die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV), das Kinderhospiz Löwenherz und an unseren Verein. Wir sagen ein Herzliches Danke dafür!
Hier finden Sie einen kurzen Bericht des Hagener Marktboten über die Spendenübergabe.
1.12.2025
Etwas Sehen – Etwas Machen
Achtes Weihnachts-Benefiz-Konzert im Hagener Restaurant FachWerk
Bereits zum achten Mal gab der bekannte Hagener Musiker Klaus Gausmann zusammen mit seinen befreundeten Musiker-Kollegen von der Band "Plattmakers" ein vorweihnachtlisches Benefizkonzert für den Hagener Hospizverein. Und ebenfalls zum achten Mal stellte wieder das Hagener Restaurant "FachWerk" unter der Leitung von Tanja Volkmann-Niemann an seinem Ruhetag die Räumlichkeiten dafür zur Verfügung.
Als überraschenden und launigen Opener präsentierte Gausmann zu Beginn des Konzertes zusammen mit dem hoch talentierten Nachwuchs-Geiger Eike Helms drei Stücke im Countrystyle, die er selbst auf seiner Ukulele begleitete. Von den ersten Takten an gerieten im Publikum bei diesen flotten Rhythmen schon fast alle Fußspitzen ins Wippen. 
So aufgewärmt blieb das Publikum auch bei allen folgenden Stücken von Beginn an in Schwung, sang und klatschte mit und geriet manchmal fast sogar ins Schunkeln! Zu dieser beschwingten Stimmung trugen auch die lustigen Erzählungen der Musiker bei. So wusste Gausmann z. B. zu berichten, dass der bekannte Song "Blue Christmas" von Elvis Presley mitten im Sommer bei 36° aufgenommen wurde, begleitet von einem betrunkenen Schlagzeuger mit Schluckauf, den mit er mit spürbarer Spielfreude gekonnt nachahmte.
Neben bekannten internationalen Klassikern wie "Jingle Bell Rock", "Rocking Around the Christmas Tree" oder "Run, Run. Rudolph" spielte die Band auch plattdeutsche Versionen wie z. B. "Bauold is all wiär Wiehnacht", "Wiehnachten kümmp" oder "Nigge Tiärne" (auf Hochdeutsch: "Neue Zähne"), die sich ein rüstiger Rentner, der offenbar etliche Freundlinnen hat, zu Weihnachten wünscht.
Am Schluss des Konzertes bedankte sich das Publikum mit Standing Ovations für den ebenso beschwingten wie besinnlich-humorvollen Abend und forderte die Band zu einer dritten Zugabe heraus. Sie stimmte den Song "Merry Christmas And a Happy New Year" an, bei dem das Publikum nochmals begeistert einstimmte und mitsang.
Foto v. l. n. r.: Volker Gausmann, Klaus Gausmann, Bernd Niehenke und Andreas Wellmann
24.11.2025
"Du bist nicht allein"
Interview des Hagener Marktboten mit Beate Haunhorst und Margret Herkenhoff
Seit einiger Zeit stellt der Hagener Marktbote in seiner Rubrik "Mein Verein" in lockerer Folge verschiedene Vereine aus Hagen a.T.W. vor. Ende November erfolgte im Rahmen dieser Reihe ein Interview mit unserer Koordinatorin Beate Haunhorst und der Trauerbegleiterin Margret Herkenhoff. Beide stellten die Anliegen und die Arbeit unseres Vereins vor. Sie berichteten außerdem über ihre Erfahrungen in der Sterbe- und Trauerbegleitung.
Dieses Interview ist erschienen in der Ausgabe des Marktboten vom 11.12.2025. Sie finden es hier zum Download.
23.11.2025
"Frau Bartsch reist sich zusammen"
Lesung im Landcafé am Goldbach
In heimeliger Atmosphäre am lodernden Kaminfeuer des Landcafés am Goldbach in Lotte stellte die Osnabrückerin Stephanie Bartsch ihr Buch vor, das den Titel trägt „Frau Bartsch reist sich zusammen“. Sie erläuterte, wie es entstanden ist aus einem Blog über ihre Reise im Wohnmobil quer durch Europa. Diese Reise war sie angetreten nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes, der Anfang Dezember 2020 durch einen schweren Unfall ums Leben kam.
Wie sehr diese schockierende Erfahrung sie aus der Bahn geworfen hat, schildert die Autorin in ihrem Buch in großer persönlicher Offenheit. Sie erzählt davon, wie gut es tat, in der ersten Woche nach dem Tod ihres Mannes ihre drei Kinder um sich zu haben und von Freunden bekocht zu werden. Sie berichtet von einer Achterbahn der Gefühle, auf der sie nicht nur getrauert und auf ihren Mann „gewartet“, sondern auch unglaublich viel gelacht hätten. Auch im weiteren Verlauf habe sie so viel gelacht und geredet, dass sie ein schlechtes Gewissen bekommen und sich selbst vorgeworfen habe, sie sei nicht liebesfähig und trauere nicht in der richtigen Weise. Da sei es eine große Entlastung für sie gewesen, von einer Trauerbegleiterin des Osnabrücker Hospizvereins zu hören, dass Trauer immer ganz individuell sei und somit auch ihr persönlicher Weg vollkommen in Ordnung.
28.10.2025
Spendenübergabe der Kolping-Theatergruppe
Verwendung für Bücher und Trostkoffer geplant
Dass die Theatergruppe der Kolpingsfamilie in Hagen a.T.W. in den Wintermonaten ein plattdeutsches Theaterstück auf die Bühne der Gaststätte Stock bringt, hat eine jahrzehntelange Tradition. Eine ebenso gute Tradition ist es, dass der Verein einen Teil der erzielten Einnahmen für gute Zwecke innerhalb der Gemeinde spendet. In diesem Jahr durfte sich erstmals auch unser Hospizverein über die beträchtliche Summe von 1.000 Euro freuen. Das Geld soll verwendet werden, um in den Hagener Büchereien einen speziellen Bereich einzurichten mit Literatur für alle Generationen zur Sterbe- und Trauerbegleitung. Des Weiteren ist die Anschaffung eines Trostkoffers in Überlegung. Dieser Koffer soll gefüllt werden mit Kinderbüchern zur Trauer, Informationen für Eltern, einem Kuscheltier und weiteren hilfreichen Dingen.
Hier finden Sie einen Bericht des Hagener Marktboten zur Spendenübergabe im Martinusheim.
25.10.2025
Erinnerung an Winfried Karthaus †
Abschied von einem Macher und Förderer
Am 15. Oktober 2025 verstarb nach langer, schwerer Krankheit Winfried Karthaus. Der ehemalige Gemeindedirektor und seine Frau Angela wurden noch im Gründungsjahr 2012 Mitglieder unseres Hospizvereins.
Dass dem Ehepaar Karthaus die Unterstützung unserer Arbeit ein Anliegen war/ist,
drückte sich nicht nur in dieser Mitgliedschaft aus. So hat Winfried z. B. etliche Male die Aufgabe des Kassenprüfers übernommen. Dabei liebte er es, den ansonsten eher trockenen Kassenbericht in den jährlichen Mitgliederversammlungen aufzulockern, indem er die Ergebnisse in Form von humorvoll gereimten Versen vortrug. Das erleichterte den Teilnehmenden das Zuhören und entlockte ihnen so manches Schmunzeln oder gelegentlich sogar ein herzhaftes Lachen.
Des Weiteren hat Winfried seit dem Aufkommen der ersten Ideen und Überlegungen im Jahr 2016 zur Schaffung eines Gartens der Erinnerung am Waldfriedhof dieses ehrgeizige Vorhaben des Vereins mit großem Engagement begleitet und gefördert. Auch er bedauerte zutiefst, dass dieses Projekt aufgrund naturschutzrechtlicher Bedenken letztlich nicht realisiert werden konnte. Umso mehr freute er sich, dass aufgrund neuer Überlegungen ab 2021 eine kleinere Lösung für einen Begegnungsort am Waldfriedhof konkrete Gestalt annahm und im Jahr 2024 fertiggestellt werden konnte.
Er ließ es sich trotz aller gesundheitlichen Einschränkungen nicht nehmen, an der Einweihung dieses Ortes im März dieses Jahres persönlich teilzunehmen. Wir freuen uns, dass das für ihn möglich war! Uns wird der Begegnungsort immer dankbar an seine tatkräftige Unterstützung und Förderung unserer gesamten Arbeit erinnern.
Bei Interesse finden Sie hier online oder hier zum Download einen Bericht der NOZ über das weitere Wirken von Winfried Karthaus in Rat und Verwaltung der Gemeinde Hagen a.T.W. sowie in verschiedenen Aufsichtsgremien und Organisationen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in Hagen a.T.W..
12.10.2025
Benefizkonzert der Saitenspringer-Band
Musik verbindet – auch Band und Verein
„Musik verbindet“ – unter dieses Motto hatte die Saitenspringer-Band aus Georgsmarienhütte ihr fünftes Konzert für unseren Hospizverein gestellt. Und es stimmt ja: Musik verbindet in der Tat ganze Völker und Nationen, Religionen, Generationen und Menschen aller Hautfarben! Als Symbol für diese Vielfalt, Toleranz, Hoffnung und Frieden hatte die Band Fähnchen in Regenbogenfarben ausgelegt. Sie lud dazu ein, sie zu den vorgetragenen Songs zu schwenken. Dieser Einladung folgte das Publikum gerne, sobald die Melodien dazu anregten. Und das war oft der Fall! Besonders z. B. bei dem Stück „Aloha heja he“ von Achim Reichel. Aber auch bei etlichen anderen Stücken aus dem umfangreichen Programm gerieten viele Füße ins Wippen und Fähnchen ins Schwingen. Wie in der Ankündigung des Konzertes versprochen, wurden Songs aus Rock, Pop und Schlager gespielt: So z. B. „Schöner fremder Mann“ von Conny Francis, „Regenbogenfarben“ von Kerstin Ott, „Irgendwas bleibt“ von Silbermond, „Whisky in the Jar“ von Thin Lizzy, „Teenager in Love“ von Paul Anka und „Simply the Best“ von der Rockröhre Tina Turner, brilliant und voller stimmlicher Dynamik interpretiert von Linda Jäger (2. v. r.).
Durch das Programm führte Jutta Olbricht (3. v. l.). Sie zeigte immer wieder Bezüge auf zwischen
dem Inhalt der vorgetragenen Songs und der Arbeit unseres Hospizvereins. Hierin drückte sich eine Verbundenheit aus zwischen der Band und dem Verein, die auf Wunsch von beiden Seiten auch weiterhin gepflegt werden soll: Das nächste Konzert ist in Planung!
Belohnt wurde die Band nach ihrem zweieinhalbstündigen Auftritt mit viel Applaus und einer beträchtlichen Summe an Spenden, für die wir der Band und dem Publikum sehr dankbar sind!
Hier finden Sie einen eigenen kurzen Bericht der Saitenspringer-Band über das Konzert.
27.9.2025
Auf dem Weg zum Himmelstor
Einführung von Cynthia Tokaya zu ihrem Triptychon in der Kapelle am Waldfriedhof
Die Stirnseite der Kapelle am Waldfriedhof in Hagen a.T.W. wird ausgefüllt von einem raumhohen und sehr ausdrucksstarken dreiteiligen Bild der Malerin Cynthia Tokaya aus Düsseldorf. Mit seinen leuchtenden und warmen Farben verleiht es dem Raum eine ganz besondere Atmosphäre.
Im Anschluss an einen Mal-Workshop mit ihr, zu dem der Hospizverein am Vormittag eingeladen hatte, gab die Künstlerin am Nachmittag noch einige Einblicke in die Entstehung ihres Werkes und dessen ebenso vielfältige wie vielschichtige Symbolik. Sie erklärte z. B., dass sie zu den säulenartigen Abgrenzungen auf den beiden äußeren Bildteilen inspiriert worden sei durch den sog. „Weltenbaum“ aus der nordischen Mythologie (auch Irminsäule genannt), der das ganze All trägt und vom Boden aus bis in den Himmel ragt. Dieses Symbol sei ihr in den Sinn gekommen, als sie bei ihrem ersten Besuch in Hagen tief beeindruckt den Teutoburger Wald in seiner ganzen Ausdehnung wahrgenommen habe. Die aus dem Hintergrund transparent durchscheinende Christus-Figur symbolisiere, dass er (Christus) diese Welt der archetypischen Mythologie verbinde mit den christlichen Vorstellungen vom Weg der Seelen ins Jenseits.
Tokaya erläuterte des Weiteren, was die kleinen Lichtpunkte im linken Teil des Triptychons bedeuten, und was es mit der etwas größeren goldenen Kugel unten rechts im mittleren Bildteil auf sich hat. Sie verriet auch, dass sie insgesamt 11 Monate an dem Bild gearbeitet hat. Wie sehr sie sich immer noch mit ihrem Werk verbunden fühlt, zeigte sich darin, dass sie es sich am Schluss ihres Vortrages nicht nehmen ließ, zum (trockenen) Pinsel zu greifen und verschiedene Stellen des Bildes von Staub zu befreien.
23.9.2025
Todeswünsche sind manchmal auch Lebenswünsche
Vortrag von Dr. Martin Splett zum assistierten Suizid
Dr. Martin Splett ist Referent für Hospizarbeit und Trauerseelsorge im Bistum Osnabrück. Er informierte an diesem Abend über rechtliche, ethische und christliche Aspekte beim assistierten Suizid (Beihilfe zur Selbsttötung). Knapp 50 Interessierte waren der Einladung des Hospizvereins zu diesem Vortrag im Pfarrheim der Kirchengemeinde St. Martinus gefolgt.
An den Anfang seiner Ausführungen stellte Splett einige begriffliche Klärungen: Er plädierte nachdrücklich dafür, wertneutral von Suizid bzw. Selbsttötung zu sprechen statt von Selbstmord, da bei letzterem immer eine moralische Verurteilung mitschwinge, die er ablehne. Beihilfe zu einer Selbsttötung könne z. B. darin bestehen, dem Sterbewilligen ein tödliches Medikament zu beschaffen und ihm zur Verfügung zu stellen. Wesentlicher Unterschied zur aktiven Sterbehilfe sei, dass der Sterbewillige dieses Medikament selbst einnehme. Werde das Medikament durch eine andere Person verabreicht, handle es sich um aktive Sterbehilfe, die in Deutschland nach wie vor verboten sei. Anschließend vermittelte der Referent einen Überblick über die Entwicklung der Rechtslage nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26.2.2020. Mit diesem Urteil wurde das Verbot der sog. „geschäftsmäßigen Suizidhilfe“ aufgehoben. Das bedeute, dass Sterbehilfeorganisationen straffrei Beihilfe zur Selbsttötung leisten dürften. Zwei Anläufe zu einer gesetzlichen Neuregelung dieses schwierigen Feldes seien im Bundestag bisher gescheitert. Aktuell werde ein gemeinsamer Gesetzentwurf angestrebt, der eine gute Balance enthalte zwischen der Ermöglichung eines selbstbestimmten Suizides einerseits und dem Schutz Betroffener vor Missbrauch andererseits.
Eine ganz ähnliche Aufgabe zur sorgfältigen Abwägung ergibt sich lt. Splett aus ethischen Aspekten. Es bestehe ein weitgehender Konsens, dass das Recht auf Selbstbestimmung elementar zur Würde des Menschen gehöre und somit auch das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben. Nur geschehe Selbstbestimmung nie isoliert, sondern immer im Rahmen zwischenmenschlicher Beziehungen. Daher sei es geboten, in jedem Einzelfall sehr aufmerksam zu prüfen, wie frei ein Betroffener in seiner Entscheidung wirklich sei. Problem dabei sei allerdings, dass es bisher keine ausreichenden Antworten gebe auf die Frage, wie sich zuverlässig und verantwortbar feststellen lasse, ob ein Suizidwunsch tatsächlich frei und selbstbestimmt sei.
In seinen anschließenden Anregungen für Gespräche mit Betroffenen über ihren Suizidwunsch machte Splett deutlich, dass hinter diesem Wunsch auch ganz andere Wünsche und Sehnsüchte stehen könnten: Das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Zuwendung, nach Gemeinschaft und Geborgenheit oder nach Linderung des Leides. Diesen Aspekt fasste er zusammen in seiner Aussage „Todeswünsche sind manchmal auch Lebenswünsche.“
Hier finden Sie einen Bericht über einen früheren Vortrag des erfahrenen Hausarztes und Palliativmediziners Dr. Herwig Butz zum gleichen Thema.
13.6.2025
Singen mit Michael
Eine gute Tradition
Auch in diesem Jahr konnte wieder das beliebte gemeinsame Singen mit Michael Schönhoff stattfinden. Hier finden Sie einen Bericht von unserem Vorstandsmitglied Klaus Schlautmann-Haunhorst.
27.4.2025
"Telltale River" mit "Lampenfieber"
Benefizkonzert mit zwei Ensembles
Trotz strahlenden Frühlingswetters fanden gut 130 Musikinteressierte den Weg zu diesem Konzert in der Ehemaligen Kirche in Hagen a.T.W.. Es wurde eröffnet durch die Folk & Singer-Songwriter-Band "Telltale River" aus Osnabrück. Die Band hatte sich schon zweimal an der Konzertreihe "Beats für Benefiz" beteiligt und war dem Hagener Publikum daher bereits bekannt. Zu Gitarre, Akkordeon, Bass, Cajon und anderen Percussion-Instrumenten trug sie mit mehrstimmigem Gesang eine Mischung aus Cover-Versionen bekannter Songs mit eigenen Arrangements und etlichen selbstgeschriebenen Songs vor. Manche Stücke waren ansprechend gefühlvoll arrangiert, andere so kraftvoll und rockig, dass das Publikum bereits bei den ersten Klängen begann, mitzuklatschen. So war es nicht verwunderlich, dass das Publikum durch Standing Ovations die Band zu einer Zugabe bewegte.

"What Happens When a Woman Takes Power", fragte nach der Pause gleich zu Beginn das Gesangsensemble "Lampenfieber" aus Icker - und lieferte prompt selbst eine überzeugende Antwort mit sicherem mehrstimmigem Gesang und einigen Solo-Stücken, je nach individuellem Geschmack der Sängerinnen. So gab es Songs aus den verschiedensten Musikrichtungen: Neben gefühlvollen balladenartigen Stücken wurden Songs aus Rock, Pop und Soul präsentiert von Musikerinnen wie z. B. Lady Gaga oder Amy Winehouse. Schwungvolles Abschlusslied war "Mama Mia" von Abba. Und nach Standing Ovations, die es auch für dieses Ensemble gab, durfte das Publikum noch das "Kyrie" von der amerikanischen Pop-Rock-Band Mr. Mister genießen.
Unser herzlicher Dank gilt allen beteiligten Musikerinnen und Musikern sowie den Tontechnikern, die zur Unterstützung von "Lampenfieber" und des gesamten Konzertes eigens aus Icker mit angereist waren!
28.3.2025
Begegnungsort am Waldfriedhof: Einweihung und Übergabe an die Öffentlichkeit
Was lange währt ...
Erste Überlegungen und Gespräche zu einem besonderen Begegnungsort am Waldfriedhof der Gemeinde Hagen a.T.W. gab es bereits im Jahr 2016. Nach einem langen Vorlauf für die Planung der konkreten Gestaltung und der Finanzierung konnte im März 2024 endlich der erste Spatenstich erfolgen. Die Bauarbeiten konnten im Juni 2024 abgeschlossen werden. Die Fertigstellung wurde im Dezember 2024 abgerundet durch die Aufstellung einer Skulptur, die von unserem leider schon verstorbenen Mitglied Werner Lukas-Nülle entworfen wurde. Sie ist dem Logo des Vereins nachempfunden.
Ende März 2025 fand nun die Einweihung dieses besonderen Ortes statt. Ca. 35 Personen waren der Einladung des Hospizvereins gefolgt und konnten bei herrlichem Sonnenschein eine stimmige und würdevolle Feier erleben.

Die letzte Phase des Projekts wurde seitens des Vereins maßgeblich getragen durch Inge Breloh und Maria Vogelpohl (Foto links). In einer kurzen Ansprache gaben sie ihrer Freude darüber Ausdruck, dass der Begegnungsort nun fertiggestellt ist und eingeweiht werden konnte. Sie bedankten sich bei der Gemeinde und allen beteiligten Firmen für die gute Unterstützung und unkomplizierte Zusammenarbeit. Ebenso bedankten sie sich bei allen, die das Projekt in finanzieller Hinsicht unterstützt haben (s. u.). 
Im Namen von Rat und Verwaltung der Gemeinde Hagen a.T.W. bedankte sich Markus Hestermeyer (Foto rechts) für das große Engagement des Vereins bei diesem Projekt. Er sprach von einem Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit, das vielen Menschen Trost und Kraft spenden möge.
Näheres zu seiner Ansprache finden Sie hier im Newsletter der Gemeinde und hier auf Instagramm.
Hier finden Sie einen Bericht des Hagener Marktboten über die Einweihungsfeier.

15.1.2025
Spendenübergabe Klaus Gausmann & Friends
Weihnachts-Benefizkonzert erneut gut besucht
Bereits zum siebten Mal gab am 2. Dezember 2024 Klaus Gausmann mit einigen befreundeten Musikern im Restaurant FachWerk ein weihnachtlisches Benefizkonzert für den Hospizverein. Das Konzert war gut besucht. Den beträchtlichen Spendenbetrag übergaben die Musiker am 15.1.2025 symbolisch an Mitglieder des Vorstands. Dafür ein herzliches Danke an die Musiker und an Tanja Nieman, die ihr Restaurant für das Konzert zur Verfügung stellte!
(V. l. n. r.: Ruth Berstermann, Tanja Niemann, Volker Gausmann, Beate Haunhorst, Andreas Wellmann, Klaus Gausmann, Bernd Niehenke, Klaus Schlautmann-Haunhorst)
Oktober 2024
Spende von der Hans-Scholl-Straße
Nachbarschaft spendet Erlös von Flohmarkt
Im September dieses Jahres gab es zum zweiten Mal einen Nachbarschaftsflohmarkt im Bereich der Hans-Scholl-Straße in Hagen aT.W.. Der Verkauf von Kuchen im Rahmen dieses Flohmarktes erbrachte einen Erlös von 520 €. Diese Summe hat die Nachbarschaft dem Hospizverein gespendet. Stephanie Frankenberg und Rita Lampert (1. u. 2. v. l.) vom Vorstand des Vereins nahmen den symbolischen Scheck an und bedankten sich herzlich für das Engagement der Nachbarschaft.
Hier finden Sie einen Bericht des Hagener Marktboten zu der Spendenübergabe.
24.8.2024
Beats für Benefiz „zum Fünften“
Neue Klänge und Festival-Atmosphäre
Bereits das fünfte Konzert in dieser Reihe haben Norbert Niemeyer und Werner Menkhaus für unseren Verein organisiert - angefangen von der Pressearbeit über das Engagement der Bands bis hin zu den Verpflegungsangeboten auf dem Kirchplatz. Dafür den beiden Organisatoren - und natürlich auch allen Mitwirkenden - ein ganz herzliches Danke!
Hier finden Sie einen Bericht des Hagener Marktboten über das Konzert.
Das Spendenergebnis war beeindruckend! Hier finden Sie einen Bericht des Hagener Marktboten über die Spendenübergabe.
25.6.2024
Spendenübergabe bei Firma Plogmann
Mitarbeitende spenden Erlös der Jubiläums-Tombola
In diesem Jahr wurde das Hagener Unternehmen Plogmann & Co. GmbH 50 Jahre alt. Zur Feier dieses Jubiläums fand eine Tombola statt. Den Erlös von 1.500 Euro spendeten die Mitarbeitenden für den Hospizverein. Gabriele Klumpe (rechts) und Peggy Thiele (links) von Plogmann & Co überreichten die Spende in Form eines symbolischen Schecks an Maria Vogelpohl (2. v. l.) und Inge Breloh (2. v. r.) als Vertreterinnen des Vereins.
Hier finden Sie die offizielle Pressemitteilung der Firma Plogmann & Co zur Spendenübergabe.
14.6.2024
Mitgliederversammlung 2024
Neuer Vorstand gewählt
Am 14.6. fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Hier finden Sie einen Bericht des Hagener Marktboten über die Veranstaltung.
13.1.2024
Musikalische Zeitreise
Benefizkonzert der "Saitenspringer"
Bereits zum vierten Mal gab die Band "Saitenspringer" aus Georgsmarienhütte ein Benefizkonzert für den Hospizverein. Mit einer breit gestreuten Auswahl an bekannten Klassikern aus Rock- und Popmusik der vergangenen 80 Jahre brachten die acht Musikerinnen und Musiker so manchen Fuß ins Wippen.
Hier finden Sie einen Bericht des Hagener Marktboten über das Konzert.
19.10.2023
Auf dem Weg zum Himmelstor
Meditation mit stimmungsvollen Impulsen zum Triptychon in der Waldkapelle
Zentrales Gestaltungselement an der Stirnseite der Kapelle am Waldfriedhof ist das dreiteilige Bild der Düsseldorfer Künstlerin Cynthia Tokaya. Mit seinen ausdrucksstark leuchtenden, warmen Farben verleiht es dem Raum eine ganz besondere Atmosphäre und lädt zur Betrachtung ein.
Diesem einladenden Charakter folgend bot der Hospizverein eine von Klaus Schlautmann-Haunhorst geführte Meditation zu dem Gemälde an. Unterstützt wurde er dabei durch seine Frau Beate Haunhorst mit ihrem einfühlsamen Spiel mit Klangschalen.
Hier finden Sie einen Bericht des Hagener Marktboten über den Meditationsabend.
12.10.2023
Geistliches Wort
Ermutigung in dunkler Jahreszeit
Klaus Schlautmann-Haunhorst, Gründungsmitglied und von 2012 bis 2020 erster Vorsitzender des Hospizvereins Hagen a.T.W., hat in der Ausgabe des Hagener Marktboten zu Mitte Oktober ein geistliches Wort geschrieben. Unter Bezug auf die Leitsätze des Vereins findet er ermutigende Worte zum Umgang mit Tod und Trauer gerade in der beginnenden dunklen Jahreszeit.
Hier finden Sie den Text aus dem Hagener Marktboten zum Download.
11.10.2023
Themenabend: Hilfe zum Sterben, Hilfe beim Sterben?
Fragen und Antworten aus Sicht eines Hausarztes und Palliativmediziners
Dem eigenen Leben ein Ende setzen zu können, wenn es nicht mehr lebenswert erscheint, empfinden viele Menschen als einen wesentlichen Teil ihres Grundrechts auf Selbstbestimmung. Dieses Grundrecht hat das Bundesvergfassungsgericht in seinem Urteil vom Februar 2020 klar unterstrichen und festgestellt, dass es ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben gibt: "Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen", heißt es im Urteilstext. Mit diesem Urteil hob das Gericht gleichzeitig das Gesetz auf, das die Beihilfe zum Suizid bisher unter Strafe stellte. Zwei verschiedene Vorschläge für eine neue gesetzliche Regelung fanden im Sommer dieses Jahres im Bundestag keine Mehrheit. Daher ist der rechtliche Rahmen für die Beihilfe zum Suizid weiterhin unklar.
Welche Wege angesichts dieser noch unklaren rechtlichen Situationen zurzeit möglich sind, beleuchtete der erfahrene Hausarzt und Palliativmediziner Dr. Herwig Butz an Hand von zwei konkreten Beispielen aus der Rechtsprechung. Dass es nach wie vor sehr komplexe Fragestellungen gibt und dass viele Beteiligte gut zusammarbeiten müssen, um verantwortbare Möglichkeiten zu finden und umsetzen zu können, wurde in seinem Vortrag sehr deutlich.
Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht des Hagener Marktboten über den Abend.
24.2.2023
Mitgliederversammlung 2023
"Auch das werden wir überleben."
Die diesjährige Mitgliederversammlung unseres Vereins konnte erstmals wieder ohne Corona-Maßnahmen stattfinden. Dieser Umstand hat sicher dazu beigetragen, dass diese Versammlung wieder stärker besucht war als die im letzten Jahr. 25 Personen waren ins Bürgerhaus nach Natrup-Hagen gekommen.
Hilde Butz vom Vorstand eröffnete die Versammlung mit einem besinnlichen Text zur Erinnerung an unseren ehrenamtlichen Trauerbegeleiter Werner Lukas-Nülle, der am 20. Januar 2023 plötzlich und unerwartet verstorben ist.
Der Text schildert ein Gespräch zwischen einem Priester und Erwin, einem alten Totengräber im Rentenalter. Sie sprechen darüber, wie viele Gräber Erwin in den langen Jahren seiner Tätigkeit wohl schon ausgehoben haben mag. Der Pfarrer stellt nachdenklich fest, dass irgendwann jemand auch für sie beide ein Grab ausheben wird. Erwin nickt und erwidert voller Zuversicht: „Ja, aber auch das werden wir überleben!“
Anschließend berichtete die Koordinatorin Beate Haunhorst über Entwicklungen bei der Zahl der Begleiter*innen, der Erstgespräche und der insgesamt durchgeführten Begleitungen sowie über die stattgefundenen Fortbildungen und den neu begonnenen Grundkurs mit 10 Teilnehmerinnen unter der Leitung von Norbert Pörtner, Klaus Schlautmann-Haunhorst und ihr selbst. Neben 23 Erstgesprächen gab es etliche Telefonate und insgesamt 30 Sterbe- und Trauerbegleitungen.
Marie-Theres Ellers blickte zurück auf die öffentlichen Veranstaltungen und Angebote seit der letzten Mitgliederversammlung.
Kathrin Schuten stellte den Kassenbericht für 2022 vor. Die erfahrenen Kassenprüfer Johannes Plogmann und Winfried Karthaus bescheinigten ihr eine tadellose Buchführung. Der Vorstand wurde daher mit den Stimmen aller Anwesenden entlastet. W. Karthaus unterstrich dieses Ergebnis in gekonnter Weise mit einigen humorvollen Versen.
Abschließend gab Hilde Butz einen Ausblick auf die weiteren für dieses Jahr geplanten Veranstaltungen, und Kathrin Schuten informierte über den Stand der Planungen für einen Begegnungsort am Waldfriedhof. Entwürfe und Planungen dafür liegen vor, müssen auf ihre Umsetzung aber noch warten, bis ein Bescheid über eine beim Land Niedersachsen beantragte Förderung vorliegt.
24.1.2023
Erinnerung an Werner Lukas-Nülle †
Mitten im Leben …, so lautet das Motto des Hospizvereins Hagen. Mitten aus dem Leben gerissen wurde am 20. Januar 2023 unser ehrenamtlicher Trauerbegleiter Werner Lukas-Nülle. Er verstarb völlig unerwartet während eines Einsatzes in der Begleitung. Wir können es kaum fassen, dass er so plötzlich nicht mehr bei uns sein wird. Bestürzt und voller Trauer versuchen wir, Abschied zu nehmen, und sind mit unseren Gedanken ganz bei ihm und seiner Familie.
Werner Lukas-Nülle hat seine Ausbildung zum ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleiter im Hospizverein Melle gemacht. Für ihn war aber von Anfang klar, dass er die Aufgabe als Trauerbegleiter im Hospizverein Hagen ausüben wollte, und er war mit voller Begeisterung in diese Arbeit eingestiegen. Leider ist ihm eine weitere Fortsetzung dieser hilfreichen Tätigkeit nicht mehr vergönnt gewesen.
Er strahlte sehr viel Lebensfreude aus, war humorvoll, sehr sensibel, zugewandt, empathisch und offen im Umgang mit anderen Menschen. Für unsere Hospizgruppe war er eine große Bereicherung.
Außerdem war Werner Hobbykünstler. Er hatte sich bereit erklärt, für den geplanten Begegnungsort am Waldfriedhof eine Skulptur zu erstellen. Sein Entwurf wurde im Vorstand mit Begeisterung aufgenommen.
Wir vermissen Werner und werden ihn in guter und dankbarer Erinnerung behalten.
4.9.2022
Hospizverein beim Mittags-Talk ![]()
Hilde Butz und Beate Haunhorst zu Gast bei OS-Radio

Am 31. August waren Hilde Butz und Beate Haunhorst eingeladen zum Mittags-Talk mit der Moderatorin Vanessa Morris (v. l. n. r.) bei dem lokalen Sender OS-Radio. Sie berichteten über die Gründung, die Ziele und die Angebote des Vereins.
Hier können Sie einen Mitschnitt des Interviews anhören oder herunterladen.
6.5.2022
Kirschblütentreff 2022
Ehrung für Beate Haunhorst
Anfang Mai hat die Gemeinde Hagen a.T.W. zu ihrem Kirschblütentreff 2022 ins Bürgerhaus in Natrup-Hagen eingeladen. Neben Ehrenamtlichen aus Sportverein, Feuerwehr, Bücherei, Repair-Café und Umwelt-AG wurde in diesem Jahr auch Beate Haunhorst, unsere Koordinatorin und Mitbegründerin des Hospizvereins Hagen a.T.W., für ihr soziales Engagement geehrt.
Laudator Michael Schönhoff hob hervor, dass die Begleitung von schwerkranken Menschen naturgemäß nicht unter den Augen der Öffentlichkeit stattfinden könne, sondern ganz im Stillen geschehe. Besonders wertvoll sei dabei in seinen Augen die intensive mitmenschliche Zuwendung, die Beate Haunhorst in vielfältiger Form den Menschen gegeben habe, die in existenziellen Krisenzeiten Hilfe benötigt hätten. Er beendete seine Laudatio mit dem an sie gerichteten Satz: „Du gibst den Tagen mehr Leben!“
Der Vorstand und alle ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter des Hagener Hospizvereins gratulieren Beate Haunhorst herzlich zu dieser Anerkennung und freuen sich mit ihr.
Hier finden Sie einen Artikel aus der NOZ zu der Veranstaltung und hier einen Bericht des Hagener Marktboten.
20.3.2022
10 Jahre Hospizverein Hagen a.T.W.
Jubiläumskonzert und Wanderaussstellung
Vor 10 Jahren wurde der Hospizverein Hagen a.T.W. gegründet. Mittlerweile hat er gut 70 Mitglieder und mehr als 20 ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen und -begleiter.
Aus Anlass des Jubiläums hatte der Verein sich vorgenommen, selbst ein Konzert zu gestalten mit Texten und Musik, die sich aus ganz persönlichen Erfahrungen der Vereinsmitglieder speisen: Die "Worte und Lieder des Lebens". In exklusiv für diesen Abend geschriebenen Texten reflektierten nicht nur die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder des Hospizvereins ihre prägendsten Erlebnisse rund um die Themen Trauer, Tod und Sterben, sondern auch Betroffene, die sie begleiten durften. Mit Live-Musik ergänzt, wurde es für 160 Zuhörerinnen und Zuhörer in der Ehemaligen Kirche ein Abend, der unter die Haut ging.

Gleichzeitig wurde im Rahmen des Konzerts die Wanderausstellung "Koffer für die letzte Reise" eröffnet. Ca. 100 Besucherinnen und Besucher haben sich diese Ausstellung vom 21. - 24. März in der Ehemaligen Kirche angesehen.
Hier finden Sie einen Artikel aus dem Südkreiskurier zu dem Konzert und hier einen Bericht des Hagener Marktboten.
11.3.2022
Mitgliederversammlung 2022
Bericht über zwei Jahre Vereinsarbeit
Nachdem Sturm „Zeynep“ am 18. Februar eine kurzfristige Verschiebung notwendig gemacht hatte, trafen sich am 11. März 15 Mitglieder des Hospizvereins im Bürgerhaus in Natrup-Hagen zur Mitgliederversammlung 2022. Vorstandsmitglied Hilde Butz begrüßte die Anwesenden und eröffnete die Versammlung mit einem besinnlichen Text zum Thema Frieden.
Da im Jahr 2021 coronabedingt keine Mitgliederversammlung stattfinden konnte, blickte Vorstandsfrau Marie-Theres Ellers gleich auf zwei Jahre Vereinsarbeit zurück. Obwohl die Corona-Pandemie die Begleitungen erschwerte und etliche Veranstaltungstermine abgesagt werden mussten, fiel das Resümee insgesamt dennoch positiv aus, da trotz aller Einschränkungen einige gelungene Veranstaltungen durchgeführt werden konnten (s. u.).
Beate Haunhorst, Koordinatorin der Begleitungsarbeit, konnte von mehr als 50 Erstgesprächen in den vergangenen beiden Jahren berichten, aus denen insgesamt 25 Trauer- oder Sterbebegleitungen hervorgegangen sind. Besonders hob sie hervor, dass die Hospizgruppe im letzten Jahr durch einen männlichen Trauer- und Sterbegleiter Zuwachs erhalten habe.
Kathrin Schuten, seit zwei Jahren zuständig für die Finanzen im Verein, gab Auskunft über Einnahmen und Ausgaben, deren ordnungsgemäße Abwicklung von Kassenprüfer Johannes Plogmann voll bestätigt wurde. Dessen Ausführungen untermalte Winfried Karthaus als zweiter Kassenprüfer anschließend mit einem Gedicht, für das er viel Heiterkeit und reichlich Applaus erntete.
Es folgte dann durch Hilde Butz ein Ausblick auf die Veranstaltungen im laufenden Jubiläumsjahr. Als Höhepunkt nannte sie dabei das Konzert „Worte und Lieder des Lebens“ am 20. März und die gleichzeitig beginnende Ausstellung „Koffer für die letzte Reise“.
Abschließend erhielten die anwesenden Mitglieder einen Überblick zum Stand des geplanten Begegnungsortes am Waldfriedhof. Beate Haunhorst konnte davon berichten, wie positiv das Echo bei den Ratsmitgliedern und der Bürgermeisterin ausgefallen war. Sie machte aber auch deutlich, dass noch viel ehrenamtliches Tun notwendig sei, um das Vorhaben in die Realität umzusetzen.
6.1.2022
Weihnachtlicher Livestream
Spende von 1000 Euro für Hospizverein
Über ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk durfte sich der Hagener Hospizverein am Drei-Königs-Tag freuen: Drei bekannte DJs überreichten Vertreterinnen des Vorstandes eine Spende in Höhe von 1000 Euro.
Es ist fast schon Tradition, dass jeweils am 23. und 25. Dezember die drei DJs Glitzi Palermo, Hendrik und Marvin von der Relaxx-Veranstaltungstechnik auf dem Saal Stock in Hagen für Party-Stimmung sorgen. Pandemiebedingt war das im vergangenen Jahr nur virtuell möglich. Alle Party-Hungrigen konnten per Livestream dabei sein - und während der Übertragung für den Hospizverein spenden. Dabei kamen rund 500 Euro zusammen. Diesen Betrag verdoppelten die DJs, Relaxx-Mitarbeiter und Charly Niehenke von der Gaststätte Stock auf 1000 Euro.
Dafür allen Beteiligten sowie allen Spenderinnen und Spendern ein ganz herzliches Danke!
Einen Bericht der NOZ über die Aktion und die Spendenübergabe finden Sie hier, und hier einen Bericht des Hagener Marktboten.