Veranstaltungen 2026
Seit seiner Gründung ist es dem Verein neben seinen Kernaufgaben ein weiteres wichtiges Anliegen, das Thema "Tod und Sterben" aus der Tabuzone zu holen und Berührungsängste abzubauen. Das geschieht durch Veranstaltungen verschiedenster Art. So organisiert der Verein neben Informationsveranstaltungen mit direktem Bezug zum Thema (z. B. zu Bestattungsformen, Trauerkultur, Sterbehilfe oder Patientenverfügung) auch kulturelle Angebote wie Konzerte, Märchen- oder Liederabende, die sich dem Thema eher indirekt nähern, aber ein größeres Publikum erreichen. Die kulturellen Veranstaltungen sollen außerdem die Botschaft vermitteln, dass es für einen versöhnlichen Umgang mit der Tatsache der eigenen Endlichkeit hilfreich sein kann, sich schöne Dinge im Leben zu gönnen und sie zu genießen.
Eine Übersicht mit allen für 2026 geplanten Veranstaltungen finden Sie hier zum Download.
Trauercafé
Sonntag, 18. Januar 2026, 15 - 17 Uhr
Melanchthongemeinde, Schumacherstraße 26, 49170 Hagen a.T.W.
Dieses Angebot ist gedacht für Menschen, die den Verlust von Nahestehenden betrauern und darüber mit anderen ins Gespräch kommen möchten. Die Veranstaltungsorte für das Café wechseln zwischen den drei Hagener Kirchengemeinden, weil es sich um eine Zusammenarbeit zwischen den drei Gemeinden und dem Hospizverein im Rahmen eines gemeinsamen Arbeitskreises zur Trauerpastoral handelt. Es sind aber unabhängig von Glauben, Alter oder Geschlecht alle Trauernden eingeladen, die mit ihrer Trauer nicht allein bleiben möchten.
Das Trauercafé wird organisiert von Mitgliedern des Arbeitskreises Trauerpastoral, die bei Bedarf auch für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.
Wer Fragen hat oder eine Fahrgelegenheit benötigt, darf gerne anrufen bei Anke Blömer (05401 99308), Gritt Kriesen-Igelbrink (05401 980285) oder Sr. Maria Dominik (0175 9055737).
Trauergruppe für Männer
Freitag, 23. Januar 2026, 16 Uhr
Vor einigen Jahren haben sich vier Männer aus dem Hagener Hospizverein zu einer Arbeitsgruppe zusammengefunden, die sich gezielt mit der Frage beschäftigt, was trauernde Männer für die Bewältigung ihrer Situation gebrauchen. Ausführlichere Informationen zum Anliegen dieser AG finden Sie hier.
Als konkretes Ergebnis der AG gibt es seit sieben Jahren eine Trauergruppe für Männer. Diese Gruppe wird in einem zeitlichen Abstand von ca. 2 Monaten angeboten zum Austausch über die persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der erlebten Trauer.
Wir treffen uns in der Sutthauser Mühle, wo wir einen Raum für uns haben bzw. im Sommer auch gerne draußen sitzen.
Aktuell sind wir offen für neue Interessenten und freuen uns über „Zuwachs“!
Ansprechpartner:
Norbert Pörtner
E-Mail:
Telefon: 05401 980291
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Pfarrheim St. Martinus, Martinistraße 17, 49170 Hagen a.T.W.
Wir alle können von einem Tag auf den anderen in eine Situation geraten, in der wir unseren eigenen Willen nicht mehr selbst mitteilen können. Dann müssen andere für uns schwerwieden Entscheidungen mit oftmals weitreichenden Folgen treffen. Meistens fällt diese Verantwortung den nächsten Angehörigen zu. Wenn sie unsere Wünsche nicht kennen, können sie dabei in schwere Gewissenskonflikte geraten. Um sie davor zu schützen, ist es hilfreich, wenn wir mit ihnen über diese Wünsche sprechen, ihnen eine Vorsorgevollmacht erteilen und eine Patientenverfügung erstellen. Welche Inhalte in diesen beiden Instrumenten geregelt werden und wie sie sich gut ergänzen können, erläutert an diesem Abend Frau Ramona Wahlmeyer, Sterbebegleiterin, Palliativ Care Fachkraft und Koordinatorin im Hospizverein Lebensfreude Bad Laer e.V..
Ein Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
