Archiv
17.2.2019
Benefizkonzert "Zum Träumen und Freuen"
Was die Saitenspringer-Band aus Georgsmarienhütte mit ihrem selbstgewählten Titel versprochen hat, hat sie bei ihrem zweiten Benefizkonzert zu Gunsten des Hagener Hospizvereins mehr als erfüllt! Sie bereitete den rund 300 Besuchern in der Ehemaligen Kirche in Hagen a.T.W. einen kurzweiligen und wirklich "traumhaften" Konzertnachmittag.
Die Band, die im Jahr 2014 hervorgegangen ist aus einer Gitarrengruppe der Ev.-luth. Kirchengemeinde Kloster Oesede, pflegt mit sechs Gitarren, einem Keyboard und mehrstimmigem Gesang eine ganz eigene, interessante Klang- und Rhythmusvielfalt. In eingängiger und gefühlvoller Weise interpretierten die sieben Musikerinnen und Musiker Songs von Rea Garvey, Rosenstolz, Eric Clapton, Elvis Presley, Bryan Adams, Ed Sheeran u. a..
Hier finden Sie einen Bericht der NOZ über das Konzert und hier weitere Informationen über die Band.
Sterbe- und Trauerkultur in Jerusalem und Hagen
Hagen, 24. Januar 2019
Vor der Einführung in seine neue Aufgabe als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft St. Mariä Himmelfahrt in Gellenbeck und St. Martinus in Hagen a.T.W. hat Pfarrer Hermann Hülsmann sechs Monate im St. Louis French Hospital in Jerusalem mitgearbeitet. Die Geschichte dieses Hauses reicht zurück ins 19. Jahrhundert. Es war ein für die damaligen Verhältnisse modernes Allgemeinkrankenhaus mit 120 Betten, das vor allem den französischen Pilgergruppen zur Verfügung stehen sollte. Von Beginn an war es aber auch offen für die einheimische Bevölkerung, völlig unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Heute ist es ein Hospiz und Pflegeheim mit 65 Betten. Dort werden Menschen mit verschiedenen Erkrankungen oder Pflegebedarfen am Ende ihres Lebensweges versorgt. Nähere Informationen über das Haus finden Sie hier.
Im Rahmen eines Vortrages berichtete Pfarrer Hülsmann im Pfarrheim der St. Martinus-Gemeinde vor rund 80
interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern über seine persönlichen Erfahrungen in dem Hospital. Er schilderte anschaulich die unterschiedlichen Umgangsweisen der christlichen, jüdischen und muslimischen Bevölkerungsgruppen mit Sterben, Tod, Bestattung und Trauer. Beeindruckend war es zu hören, mit wie viel Respekt, Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung die Pflegekräfte im St. Louis French Hospital den Angehörigen aller drei Religionen begegnen und wie es ihnen aus dieser Haltung heraus gelingt, jeden Patienten auf seinem individuellen Weg am Ende seines Lebens liebevoll zu begleiten. - Eine echte Friedens- und Versöhnungsarbeit, die man den Vertretern der drei großen Relgionen in dieser Region zur Beilegung ihrer jahrezehntelangen Konflikte als Vorbild nur empfehlen kann!
Hier finden Sie einen Artikel der NOZ über den Vortrag.
Garten der Erinnerung in Konflikt mit Naturschutz?
Hagen, 23.1.2019
"Erinnerungsstätte kontra Naturschutz" betitelt die NOZ einen Bericht über die öffentliche Sitzung des Friedhofsausschusses der Gemeinde Hagen a.T.W. am 23.1.2019. In dieser Sitzung wurde debattiert über die Pläne des Hospizvereins und der Gemeinde für einen "Garten der Erinnerung" unterhalb der Kapelle am Waldfriedhof und die Bedenken aus Sicht des Naturschutzes, die zwei Einwohner in der Fragestunde zu Beginn der Sitzung vortrugen.
Die Idee für eine Begegnungsstätte in der Nähe des Waldfriedhofes entwickelte der Verein schon vor über zwei Jahren. Erstmals befasste sich der Friedhofsausschuss bereits im Januar 2017 damit. In der Mitgliederversammlung des Vereins im März 2017 wurden erste Ideen zur Gestaltung gesammelt. Nachfolgend wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück ein Ideenwettbewerb zur Planung des Projektes ausgerichtet. Dessen Ergebnisse wurden im Juni 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt und prämiert.
Berichte der NOZ über diesen Vorlauf finden Sie hier und hier sowie im Pressespiegel und Archiv dieser Homepage.
Den o. g. Bericht der NOZ über Verlauf und Ergebnis der jüngsten Ausschusssitzung finden Sie hier.
5. November 2018
"Von wegen kalter Klumpen"
- Wenn die Trauer die Männer erwischt -
Der Verlust vertrauter Menschen und die damit verbundene Trauer sind Erfahrungen, die auch Männer machen. In ihrer Verarbeitung gehen Männer dabei oft ganz andere Wege als Frauen. Dieser Unterschied wird häufig so gedeutet, als ob Männer weniger trauern würden. Davon kann jedoch keine Rede sein! Wie Männer ihre Trauer erleben, welche Wege der Bewältigung sie suchen, welche Bedürfnisse sie dabei haben und welche Untertützung sie ggfs. brauchen, erläuterte bei einem Vortrag im Pfarrheim St. Martinus vor ca. 40 Besuchern der Trauerbegleiter Thomas Achenbach. Er ist zertifizierter Fachmann mit den Schwerpunkten Männertrauer und Trauer im Berufskontext (s. https://trauer-ist-leben.blogspot.com/).
Ein Interview der NOZ mit dem Referenten zum Thema seines Vortrages finden Sie hier und hier einen Bericht der NOZ über den Vortrag.
Informationen zum Angebot des Hospizvereins für Männer in Trauer finden Sie hier.
Ökumenischer Gedenkgottesdienst für Sternenkinder
Seit 2014 beteiligt sich der Hospizverein Hagen an der AG Sternenkinder. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit gestaltet der Verein jährlich an einem Sonntag im Oktober gemeinsam mit der KFD einen ökumenischen Gedenkgottesdienst.
Einen Artikel der NOZ mit einigen Hintergrundinformationen zur diesjährigen Gedenkfeier am 28. Oktober 2018 in der Friedhofskapelle in Gellenbeck finden Sie hier.
Foto: Teresa Berlekamp
Beats für Benefiz „zum Dritten“
Nach den erfolgreichen Veranstaltungen in 2014 und 2016 gab es am 25.8.2018 die dritte Auflage dieser Konzertreihe. Das Grundkonzept mit zwei Bands und einem Chor blieb erhalten. Ab 19 Uhr trat zuerst Organisator und Bandleader Norbert Niemeyer mit seiner Band 4nonDrums & Friends auf. Es folgten der Kleine Chor und die Headliner Joga Club.
Mit verschiedensten Stücken aus Jazz, Blues, Rock und Pop sowie ausgefeiltem Chorgesang erlebten die zahlreichen Besucher ein außergewöhnlich abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm. Sie bedankten sich dafür nicht nur mit kräftigem Applaus und Standing Ovations, sondern auch mit großzügigen Spenden zugunsten des Hospizvereins. Zusammen mit dem Erlös aus dem CD-Verkauf vor Ort und Spenden ortsansässiger Firmen konnten Niemeyer und sein Mitorganisator Werner Menkhaus dem Verein ca. 4.100 € überreichen.
Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht des Hagener Marktboten über das Konzert und hier einen Artikel der NOZ.
Garten der Erinnerung - Prämierung der eingereichten Entwürfe
Hagen, 27.6.2018
Die Kapelle am Waldfriedhof samt Kolumbarium hat sich in den letzten Jahren zu einem ansprechenden Ort für Trauende entwickelt. In diesem Zusammenhang möchte der Hospizverein Hagen unterhalb des bereits vorhandenen Wasserlaufs einen Garten der Erinnerung anlegen.
Für die Planungen zur Anlegung des Gartens der Erinnerung konnten die Studierenden des 2. Semesters Freiraumplanung und Landschaftsbau um Prof. Dirk Junker von der Hochschule Osnabrück gewonnen werden.
Am Mittwoch, den 27.06.2018 stellten die Studierenden im Rathaus der Gemeinde Hagen a.T.W. ihre Ergebnisse vor. Im Anschluss wurden die Arbeiten von einer Jury bewertet. Den ersten Platz gewann der Entwurf mit dem Titel „Blick“ von Melissa Feldmann, Michel Voßmeyer und Lilli Bäcker (Bild links mit Modell, v. l. n. r.). Nach diesem Entwurf sollen u. a. ein Ort der Begegnung und eine Treppe der Kommunikation entstehen. Den zweiten Platz machte der „Weg der Sinne“. Zwei weitere Werke, nämlich die „Landschaft der Erinnerung“ und „Lebenswege“, wurden angekauft.
Bürgermeister Peter Gausmann und Klaus Schlautmann-Haunhorst vom Hospizverein bedankten sich bei der Hochschule Osnabrück für die tollen Arbeiten. Während Bürgermeister Peter Gausmann viel über Landschaftsplanung gelernt habe, freute sich Klaus Schlautmann-Haunhorst über die eröffneten Möglichkeiten und Anregungen.
Prof. Dirk Junker bedankte sich im Namen der Hochschule Osnabrück für das entgegengebrachte Vertrauen. Es handle sich um einen spannenden Ort und ein tolles Projekt. Er wünschte den Akteuren viel Spaß bei der Umsetzung.
Hier finden Sie einen Artikel von Christoph Beyer aus der NOZ über die Entwurfsprämierung. Freundlicherweise hat der Autor uns seine Fotos für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt. Dafür ein herzliches Danke!
„Taschengeld“ von der Zimtzicke
Zu den Gratulanten anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Hospizgruppe „Offene Hände“ (früher „Hospizgruppe Hagen“) gehörte auch Christiane Orschulik, Inhaberin des Feinkostladens „Zimtzicke“ in Hagen a.T.W (Bild rechts). Bei der internen Jubiläumsfeier am 17.6.2018 in den Räumlichkeiten der Apfelmosterei Pues (ebenfalls Hagen a.T.W.) überraschte sie die Leiterin der Hospizgruppe Beate Haunhorst (Bild links) mit ihrem „Taschengeld“. Mit dieser wortspielerischen Bezeichnung beschrieb die Geschäftsfrau augenzwinkernd das Geld, das sie seit einiger Zeit von ihren Kunden einnimmt für die Herausgabe von Tragetaschen und das sie als Spende für den Hospizverein beiseitelegt. Sie berichtete, dass viele Kunden auf ihr Wechselgeld verzichteten, wenn sie vom Zweck der Spende erfuhren. Hierdurch angeregt habe sie selbst den überreichten Betrag persönlich auch noch „etwas aufgerundet“. Beate Haunhorst war sichtlich erfreut über die großzügige Spende und bedankte sich herzlichst bei Orschulik, die den Hagener Hospizverein auch in der Vergangenheit schon oft auf verschiedene Weise unterstützt hat. So sponsert die Ladenbesitzerin z. B. immer wieder leckere Tees, die bei Veranstaltungen des Hospizvereins ausgeschenkt werden. Am Rande verriet Orschulik, dass sie auch in ihrem Osnabrücker Laden in der Markthalle „Taschengeld“ sammle. Dieses Geld komme dem Osnabrücker Hospiz zugute.
10 Jahre Hospizgruppe "Offene Hände"
Vor 10 Jahren nahm die Hospizgruppe "Offene Hände" in Hagen a.T.W. und Umgebung ihre Arbeit auf. Sie wurde zur Keimzelle des heutigen Vereins, dessen Herzstück sie nach wie vor darstellt. Aus Anlass dieses Jubiläums stellte sich die Gruppe am 16. April 2018 im Pfarrheim St. Martinus der Öffentlichkeit vor.
Hier finden Sie einen Bericht der NOZ über die Veranstaltung.
Mitgliederversammlung 2018
In gemütlicher Atmosphäre trafen sich am 23. Februar 2018 im Alten Pfarrhaus die Mitglieder des Hagener Hospizvereins. Warmer Tee, leckeres Gebäck und mehrere gefühlvoll vorgetragene Liedbeiträge der beiden Vereinsmitglieder Margret Herkenhoff und Sandra Trimborn sorgten für einen angenehmen Rahmen. Der erste Vorsitzende Klaus Schlautmann-Haunhorst und Beate Haunhorst als Leiterin der Hospizgruppe „Offene Hände“ konnten über zahlreiche aktuelle Projekte berichten wie z. B. über das regelmäßig stattfindende Trauercafé oder eine neu gegründete Arbeitsgruppe, die sich mit der Trauerbegleitung für Männer befasst.
In diesem Jahr begeht die Hospizgruppe ihr 10-jähriges Jubiläum und wird dies am 17. Juni auf dem Hof Pues feiern. Außerdem ist am 16. April eine Veranstaltung im Pfarrheim St. Martinus geplant, bei der die Angebote der Hospizgruppe vorgestellt werden sollen.
Schlautmann-Haunhorst berichtete auch über den derzeitigen Stand des Projekts „Garten der Erinnerung“. Der Vereinsvorstand habe sich zur Ideensammlung vergleichbare Gärten in Münster und Umgebung angesehen. Die Planung der Gartenanlage solle noch in diesem Jahr unter Studenten der Fachhochschule Osnabrück ausgeschrieben werden.
Großes Lob erhielt Kassenwart Hans Plogmann für seine gute Arbeit. Winfried Karthaus bescheinigte ihm als Kassenprüfer eine tadellose Buchführung, so dass die anschließende Entlastung des Vorstandes reine Formsache war.
Einen Bericht der NOZ über die Mitgliederversammlung finden Sie hier.
Spendenübergabe der Landfrauen
Im Rahmen eines Kinonachmittages am 21.2.2018 überreichten Vertreterinnen des Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen eine Spende in Höhe von 500 € an den Hospizverein Hagen. Für den Verein nahmen Elisabeth König-Brörmann und Beate Haunhorst den Scheck entgegen. Sie bedankten sich sehr herzlich bei den Spenderinnen und berichteten aus der Arbeit des Vereins.
Hier finden Sie einen Artikel der NOZ über die Spendenübergabe.
