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Ökumenischer Gedenkgottesdienst für Sternenkinder
Seit 2014 beteiligt sich der Hospizverein Hagen an der AG Sternenkinder. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit gestaltet der Verein jährlich an einem Sonntag im Oktober gemeinsam mit der KFD einen ökumenischen Gedenkgottesdienst.
Einen Artikel der NOZ mit einigen Hintergrundinformationen zur diesjährigen Gedenkfeier am 28. Oktober 2018 in der Friedhofskapelle in Gellenbeck finden Sie hier.
Foto: Teresa Berlekamp
Beats für Benefiz „zum Dritten“
Nach den erfolgreichen Veranstaltungen in 2014 und 2016 gab es am 25.8.2018 die dritte Auflage dieser Konzertreihe. Das Grundkonzept mit zwei Bands und einem Chor blieb erhalten. Ab 19 Uhr trat zuerst Organisator und Bandleader Norbert Niemeyer mit seiner Band 4nonDrums & Friends auf. Es folgten der Kleine Chor und die Headliner Joga Club.
Mit verschiedensten Stücken aus Jazz, Blues, Rock und Pop sowie ausgefeiltem Chorgesang erlebten die zahlreichen Besucher ein außergewöhnlich abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm. Sie bedankten sich dafür nicht nur mit kräftigem Applaus und Standing Ovations, sondern auch mit großzügigen Spenden zugunsten des Hospizvereins. Zusammen mit dem Erlös aus dem CD-Verkauf vor Ort und Spenden ortsansässiger Firmen konnten Niemeyer und sein Mitorganisator Werner Menkhaus dem Verein ca. 4.100 € überreichen.
Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht des Hagener Marktboten über das Konzert und hier einen Artikel der NOZ.
Garten der Erinnerung - Prämierung der eingereichten Entwürfe
Hagen, 27.6.2018
Die Kapelle am Waldfriedhof samt Kolumbarium hat sich in den letzten Jahren zu einem ansprechenden Ort für Trauende entwickelt. In diesem Zusammenhang möchte der Hospizverein Hagen unterhalb des bereits vorhandenen Wasserlaufs einen Garten der Erinnerung anlegen.
Für die Planungen zur Anlegung des Gartens der Erinnerung konnten die Studierenden des 2. Semesters Freiraumplanung und Landschaftsbau um Prof. Dirk Junker von der Hochschule Osnabrück gewonnen werden.
Am Mittwoch, den 27.06.2018 stellten die Studierenden im Rathaus der Gemeinde Hagen a.T.W. ihre Ergebnisse vor. Im Anschluss wurden die Arbeiten von einer Jury bewertet. Den ersten Platz gewann der Entwurf mit dem Titel „Blick“ von Melissa Feldmann, Michel Voßmeyer und Lilli Bäcker (Bild links mit Modell, v. l. n. r.). Nach diesem Entwurf sollen u. a. ein Ort der Begegnung und eine Treppe der Kommunikation entstehen. Den zweiten Platz machte der „Weg der Sinne“. Zwei weitere Werke, nämlich die „Landschaft der Erinnerung“ und „Lebenswege“, wurden angekauft.
Bürgermeister Peter Gausmann und Klaus Schlautmann-Haunhorst vom Hospizverein bedankten sich bei der Hochschule Osnabrück für die tollen Arbeiten. Während Bürgermeister Peter Gausmann viel über Landschaftsplanung gelernt habe, freute sich Klaus Schlautmann-Haunhorst über die eröffneten Möglichkeiten und Anregungen.
Prof. Dirk Junker bedankte sich im Namen der Hochschule Osnabrück für das entgegengebrachte Vertrauen. Es handle sich um einen spannenden Ort und ein tolles Projekt. Er wünschte den Akteuren viel Spaß bei der Umsetzung.
Hier finden Sie einen Artikel von Christoph Beyer aus der NOZ über die Entwurfsprämierung. Freundlicherweise hat der Autor uns seine Fotos für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt. Dafür ein herzliches Danke!
„Taschengeld“ von der Zimtzicke
Zu den Gratulanten anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Hospizgruppe „Offene Hände“ (früher „Hospizgruppe Hagen“) gehörte auch Christiane Orschulik, Inhaberin des Feinkostladens „Zimtzicke“ in Hagen a.T.W (Bild rechts). Bei der internen Jubiläumsfeier am 17.6.2018 in den Räumlichkeiten der Apfelmosterei Pues (ebenfalls Hagen a.T.W.) überraschte sie die Leiterin der Hospizgruppe Beate Haunhorst (Bild links) mit ihrem „Taschengeld“. Mit dieser wortspielerischen Bezeichnung beschrieb die Geschäftsfrau augenzwinkernd das Geld, das sie seit einiger Zeit von ihren Kunden einnimmt für die Herausgabe von Tragetaschen und das sie als Spende für den Hospizverein beiseitelegt. Sie berichtete, dass viele Kunden auf ihr Wechselgeld verzichteten, wenn sie vom Zweck der Spende erfuhren. Hierdurch angeregt habe sie selbst den überreichten Betrag persönlich auch noch „etwas aufgerundet“. Beate Haunhorst war sichtlich erfreut über die großzügige Spende und bedankte sich herzlichst bei Orschulik, die den Hagener Hospizverein auch in der Vergangenheit schon oft auf verschiedene Weise unterstützt hat. So sponsert die Ladenbesitzerin z. B. immer wieder leckere Tees, die bei Veranstaltungen des Hospizvereins ausgeschenkt werden. Am Rande verriet Orschulik, dass sie auch in ihrem Osnabrücker Laden in der Markthalle „Taschengeld“ sammle. Dieses Geld komme dem Osnabrücker Hospiz zugute.
10 Jahre Hospizgruppe "Offene Hände"
Vor 10 Jahren nahm die Hospizgruppe "Offene Hände" in Hagen a.T.W. und Umgebung ihre Arbeit auf. Sie wurde zur Keimzelle des heutigen Vereins, dessen Herzstück sie nach wie vor darstellt. Aus Anlass dieses Jubiläums stellte sich die Gruppe am 16. April 2018 im Pfarrheim St. Martinus der Öffentlichkeit vor.
Hier finden Sie einen Bericht der NOZ über die Veranstaltung.
Mitgliederversammlung 2018
In gemütlicher Atmosphäre trafen sich am 23. Februar 2018 im Alten Pfarrhaus die Mitglieder des Hagener Hospizvereins. Warmer Tee, leckeres Gebäck und mehrere gefühlvoll vorgetragene Liedbeiträge der beiden Vereinsmitglieder Margret Herkenhoff und Sandra Trimborn sorgten für einen angenehmen Rahmen. Der erste Vorsitzende Klaus Schlautmann-Haunhorst und Beate Haunhorst als Leiterin der Hospizgruppe „Offene Hände“ konnten über zahlreiche aktuelle Projekte berichten wie z. B. über das regelmäßig stattfindende Trauercafé oder eine neu gegründete Arbeitsgruppe, die sich mit der Trauerbegleitung für Männer befasst.
In diesem Jahr begeht die Hospizgruppe ihr 10-jähriges Jubiläum und wird dies am 17. Juni auf dem Hof Pues feiern. Außerdem ist am 16. April eine Veranstaltung im Pfarrheim St. Martinus geplant, bei der die Angebote der Hospizgruppe vorgestellt werden sollen.
Schlautmann-Haunhorst berichtete auch über den derzeitigen Stand des Projekts „Garten der Erinnerung“. Der Vereinsvorstand habe sich zur Ideensammlung vergleichbare Gärten in Münster und Umgebung angesehen. Die Planung der Gartenanlage solle noch in diesem Jahr unter Studenten der Fachhochschule Osnabrück ausgeschrieben werden.
Großes Lob erhielt Kassenwart Hans Plogmann für seine gute Arbeit. Winfried Karthaus bescheinigte ihm als Kassenprüfer eine tadellose Buchführung, so dass die anschließende Entlastung des Vorstandes reine Formsache war.
Einen Bericht der NOZ über die Mitgliederversammlung finden Sie hier.
Spendenübergabe der Landfrauen
Im Rahmen eines Kinonachmittages am 21.2.2018 überreichten Vertreterinnen des Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen eine Spende in Höhe von 500 € an den Hospizverein Hagen. Für den Verein nahmen Elisabeth König-Brörmann und Beate Haunhorst den Scheck entgegen. Sie bedankten sich sehr herzlich bei den Spenderinnen und berichteten aus der Arbeit des Vereins.
Hier finden Sie einen Artikel der NOZ über die Spendenübergabe.
Sitzungsgeld für Hospizverein
Im Rat der Gemeinde Hagen a.T.W. wird seit Jahren die gute Tradition gepflegt, dass die Mitglieder das ihnen für Dezember zustehende Sitzungsgeld für einen guten Zweck spenden. Auf Vorschlag der CDU-FDP-Gruppe einigten sie sich in der letzten Sitzung des Jahres 2017 auf den Hospizverein Hagen als Empfänger. Stellvertretend für alle Ratsfraktionen überreichten der Ratsvorsitzende Claus Molitor und drei weitere Ratsmitglieder die Summe von 589 Euro an Beate und Klaus Schlautmann-Haunhorst.
Hier finden Sie einen Artikel der NOZ über die Ratssitzung mit der Spendenübergabe und hier einen Kurzbericht der Gemeinde Hagen a.T.W.
Wortgottesdienst für Sternenkinder
Bereits seit 2005 wirkt Beate Haunhorst mit an einer Initiative der KFD zur Einrichtung und Pflege von zwei Sternenkindergräbern in Hagen a.T.W., auf denen Kinder nach Fehl- oder Totgeburten beerdigt werden können. Aus dieser Initiative entwickelte sich 2014 die AG Sternenkinder, der VertreterInnen der beiden Kirchengemeinden, der KFD und des Hospizvereins angehören. Mitglieder der AG organisieren regelmäßig Gedenkfeiern und ökumenische Wortgottesdienste zum Gedenken an Kinder, die schon im Mutterleib bzw. bei oder kurz nach der Geburt gestorben sind.
In Verbindung mit einem Hinweis auf einen solchen Wortgottesdienst am 22.10.2017 in der Friedhofskapelle Gellenbeck mit anschließender Segnung des Sternenkindergrabes berichtete die NOZ ausführlicher über die gesamte Thematik. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Guter Zweck vor Ort
Vom Kartenverkauf für den Abschlussball 2017 der Oberschule Hagen war Geld übrig geblieben. Das Organisationskomitee einigte sich darauf, den Betrag zu spenden. Aufgrund der Mitarbeit der Mutter eines Komiteemitglieds im Hopsizverein Hagen war schnell eine Idee gefunden, die dem Leitgedanken entsprach, einen guten Zweck vor Ort zu unterstützen. Diese Idee fand volle Zustimmung, und so konnten Lynn Eymann und Jona Gausmann als Vertreter des Organisationskomitees dem Hospizverein die beachtliche Summe von gut 320 Euro übergeben.
Hier finden Sie einen Bericht des Hagener Marktboten zu der Übergabe.
Begegnung mit Freund Tod
Der Hospizverein Hagen hat den Osnabrücker Pantomimen Manfred Pomorin gefragt, ob er sich vorstellen könne, eine Abendveranstaltung zum Thema Tod und Trauer zu gestalten. Der bekannte Künstler sagte zu und machte sich ans Werk. Er entwickelte ein komplett eigenes und ganz neues Programm mit dem Titel "Begegnung mit Freund Tod". Dessen Premiere am 22.9.2017 im Bürgerhaus Natrup-Hagen war ein voller Erfolg.
Besonderen Anklang fand die pantomimische Darstellung der Skulptur "Offene Hände", der auch das Logo des Vereins nachempfunden ist. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus.
Hier finden Sie einen Bericht der NOZ über die Veranstaltung.