18.03.2026
Mitgliederversammlung 2026
Rege Teilnahme und interessante Berichte
Eröffnet wurde die diesjährige Mitgliederversammlung von Rita Lampert. Sie bedankte sich bei den Mitgliedern und den Hinzuberufenen für ihre Unterstützung des Vorstandes, ohne die vieles nicht möglich wäre. Sie bedankte sich ebenso für das zahlreiche Erscheinen: Knapp 30 Mitglieder und Interessierte waren der Einladung des Vorstandes gefolgt.
Einen kurzen Überblick über die gut besuchten öffentlichen Veranstaltungen im Jahr 2025 gab Stephanie Frankenberg (s.u.).
Es folgte der Bericht der Koordinatorin Beate Haunhorst. Sie habe im Jahr 2025 insgesamt 15 Erstgespräche geführt und zahlreiche weitere Anfragen per Telefon oder E-Mail beantwortet. Sie bedankte sich bei Maria Vogelpohl, die diese Aufgaben während ihres Urlaubes vertretungsweise übernommen habe. Die Offene Sprechstunde in den Räumen des Jugendhofes Obermeyer habe der Vorstand mangels Interesse aufgegeben. Die dort deponierten Bücher seien aktuell gut im Gustav-Görsmann-Haus untergebracht und sollten demnächst in die Hagener Bibliothek gebracht werden. Dort solle ein Bereich mit Büchern zur Hospizarbeit eingerichtet werden, die von der Bibliothek inventarisiert würden und ganz normal ausgeliehen werden könnten.
Über die finanzielle Situation des Vereins berichtete Kassenwartin Ruth Berstemann. Geprüft wurde die Kasse von Kathrin Schuten und Hilde Butz. Laut Butz war die Kassenführung in jeder Hinsicht tadellos. Sie beantragte daher die Entlastung von Kassenwartin und Vorstand. Dem stimmte die Versammlung mit großer Mehrheit zu.
Die jüngsten Entwicklungen beim Ort der Begegnung am Waldfriedhof schilderte Klaus Schlautmann-Haunhorst. Die Änderung in der Bepflanzung sei Ende letzten Jahres erfolgt, um entsprechend einem ersten Entwurf von Axel Wilhelm mit zwei verschiedenfarbigen ineinanderlaufenden Hecken stärker das Logo des Vereins mit den offenen Händen nachzubilden. Um interessierten Besuchern des Waldfriedhofes die Bedeutung des Ortes näherzubringen, sei eine Infotafel aufgestellt worden mit einigen Hinweisen und einem QR-Code, der zur Homepage des Vereins führe. Eine interessante Entwicklung sei es, dass der Ort schon für Trauerfeiern genutzt worden sei. Für die nähere Zukunft sei angedacht, vor Ort eine Gelegenheit zum persönlichen Gespräch anzubieten. Diese Gelegenheit solle durch das Aufstellen der Beachflag des Vereins angezeigt werden. Darüber hinaus gebe es Überlegungen, ob man einen Platz zum Ablegen von Trauersymbolen anbieten könne als Ergänzung zum nahegelegenen Kolumbarium, wo so etwas nicht erlaubt sei. Des weiteren gebe es die Ideen, einen Briefkasten aufzustellen für Trauermitteilungen, und anzuregen, dass die Rikscha-Touren für Senioren auch zum Waldfriedhof und Begegnungsort führen. Weitere Ideen und Anregungen zur Nutzung des Ortes seien jederzeit willkommen.
Beim Ausblick auf das aktuelle Jahresprogramm wurde besonders hingewiesen auf eine Fahrt zum Schloss Hünnefeld in Bad Essen am 9. Mai. Dort sei eine Führung durch den Ruheforst geplant und ein anschließendes Kaffeetrinken im Café des Schlosses.
Dass es in diesem Jahr gar kein Benefizkonzert gebe, liege nicht daran, dass es keine Bereitschaft bei den Musikern gebe. Vielmehr habe die Gemeinde im Blick auf gewünschte Proben und Soundchecks ihre Termninvergabepraxis für die Ehemalige Kirche dahingehend geändert, dass der Raum pro Wochenende nur noch einmal vergeben werde. So seien alle in Frage kommenden Termine in diesem Jahr leider belegt. Es solle nun versucht werden, Termine für 2027 zu reservieren.
Unter dem TOP "Verschiedenes" wurde überlegt, wie der Informationsfluss an die Mitglieder weiterhin gut gestaltet werden kann. Es zeichnete sich mehrheitlich ab, dass der gewohnte Mitgliederbrief diesem Zweck auch künftig gut dienen kann. Die Frage, ob z. B. über die Nutzung von Social Media die jüngere Generation mehr erreicht werden könnte, blieb offen. Es ließ sich spontan nicht klären, wer die regelmäßige Pflege eines solchen Accounts (z. B. bei Instagramm) übernehmen könnte.
Die Anregung, wieder eine Gruppe für trauernde Frauen anzubieten, wurde vom Vorstand offen aufgenommen.
Musikalisch umrahmt wurde die Versammlung durch Michael Schönhoff an der Gitarre. Dafür ein herzlicher Dank an ihn!
